Magnolia stellata 'Royal Star'

J. Gabler
Schnellüberblick

Deutscher Name: Stern-Magnolie 'Royal Star'

Synonyme: Magnolia kobus var. stellata 'Royal Star'

Wissenswertes

Stern-Magnolien stammen aus den japanischen Bergwäldern, wo sie in Mooren gedeihen. Aufgrund ihrer attraktiven Blüten wurden zahlreiche Sorten gezüchtet. Die Sorte ‘Royal Star‘ stammt von Vermeulen & Son und wurde 1960 auf den Markt gebracht. Sie gilt noch heute als sehr gut frosthart und wüchsiger als die Art. Bei 2,5 bis maximal 6 m Höhe entwickelt sich dieses Gehölz zu einem dicht verzweigtem Strauch oder Kleinbaum mit rundlicher Krone. Noch vor dem Laubaustrieb öffnen sich sternförmige reinweiße Blüten mit 18-25 Tepalen. Da ‘Royal Star‘ ein bis zwei Wochen nach der Art blüht, ist die Blüte weniger spätfrostgefährdet, überstand aber laut Züchter sogar Temperaturen um -27°C. Nach der Blüte erscheint das sommergrüne, elliptisch bis verkehrt eiförmige Laub, dass durch sattgrüne Farbe und leichten Glanz überzeugt.

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‘Royal Star‘ bevorzugt frische bis feuchte Böden, die nährstoffreich, humos und leicht sauer sein sollten. Die empflindliche fleischige Wurzel ist flach und tief ausgebreiten. Im Wurzelbereich sollte keine mechanische Verletzung der Wurzel erfolgen, da das Wachstum dadurch erheblich leidet. Mäßige trockene und leicht alkalische Böden werden toleriert, sofern der Wurzelbereich mit organischer Auflage versehen ist. Stern-Magnolien gelten als sehr gesund und eignen sich auch für kleine Gärten, die sie als Solitär auf Rasen oder unterpflanzt mit niedrigen Stauden bereichern.

Auf einen Blick

1.17 Hamamelis
Züchtung aus den USA um 1960 von J. Vermeulen & Son
Gehölz
Normalstrauch1,5-3m

Wissenschaftliche Informationen

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Magnolia stellata (S. & Z.) MAXIM 'Royal Star'
Magnoliaceae (Magnoliengewächse)
Magnolia
stellata
Magnolia kobus var. stellata 'Royal Star'

Standort

7Gehölze kühl-feuchter Wälder.2durchlässig, frisch bis feucht, mäßig nährstoffreich, sauer bis neutral, sandig- oder kiesig-humos, empfindlich gegen höheren Kalkgehalt.2halbschattig, kühl.5Normalstrauch > 1,5m
sonnigBesonnung mindestens von Sonnenaufgang bis Mittag, von Mittag bis Sonnenuntergang
feuchtpF 2,9-2,2, mäßig feuchtpF 3,0, frischpF 3,9-3,1, mäßig trockenpF 4,0
humoshoher Anteil organischer Substanz, lehmigBoden mit anorganischen Bestandteilen aus etwa gleichen Anteilen von Ton, Schluff und Sand, nährstoffreichDer Boden ist gut mit Mikro- und Makronährelementen versorgt, schluffigBoden mit 15-40% Massenanteil an Korngrößen von 0,063-0,63mm und unter 20 % Massenanteil an Korngrößen unter 0,063 mm
pH 5,0-7,5
6avon −23,3 °C bis −20,5 °C

Verwendung

Solitärgehölz für Gärten und Parks, geeignet für kleine Gärten
Nein
Nein
Es sind keine Pflegemaßnahmen nötig

Blätter

Laub im Sommer
J. Gabler
verkehrt-eiförmige bis breit-lanzettliche Form, glatt und dunkelgrün mit hellerer Unterseite, etwas größer als beid er Art, 6-10 cm lang, bis 5 cm breit
laubabwerfendLaubwurf am Ende der Vegetationsperiode, Austrieb zu Beginn der nächsten Vegetationsperiode, Blattalter ca. 1/2 Jahr, sommergrünLaubwurf am Ende der Vegetationsperiode, Austrieb zu Beginn der nächsten Vegetationsperiode, Blattalter ca. 1/2 Jahr
Nein

Blüte

In voller Blüte
J. Gabler
reinweiße, sternförmige Blüte aus Tepalen
März, April
18-25 schraubig angeordnete Petale
Cantharophilie - KäferbestäubungSonderform der Entomophilie
weiß

Wurzelsystem

Flachwurzler, fleischig

Jahreszeiten

J. Gabler
im Juni

Besonderheiten / Zusätzliche Daten

Knospen
J. Gabler
geöffnete Blüte
J. Gabler
J. Gabler
J. Gabler

Verfasser / Literatur

Jessica Gabler
Jessica Gabler
  • Bärtels, A., Roloff, A. (2014): Flora der Gehölze. Eugen Ulmer KG - Stuttgart.
  • Warda, Hans- Dieter (2020): Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. 4.Auflage; Bad Zwischenahn: Bruns Pflanzen Export Gmbh
  • Roloff, A. & Bärtels, A. (2006): Flora der Gehölze; Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. 2. Auflage. - Stuttgart (Hohenheim): Ulmer.