Cotoneaster x watereri 'Cornubia'

J. Gabler
Schnellüberblick

Deutscher Name: Wintergrüne Strauch-Zwergmispel 'Cornubia'

Wissenswertes

Dieser starkwüchsige Strauch stammt von Elternarten aus China ab und wird vor allem wegen seines immergrünen oder halbimmergrünen Laubes und der attraktiven Früchte gepflanzt. Der stark wachsende Strauch wird 3-4m hoch und genauso breit. Die äußeren Zweige stehen schwach bogig ab und sind wechselständig, zweizeilig mit glänzenden dunkelgrünen Blättern besetzt. Im Herbst färben die Blätter zum Teil in ein intensives Gelb bis tief orangerot. Ab Juni blüht die Wintergrüne Strauchmispel in großen weißen Doldentrauben, die stark duften. Aus zahlreichen einzelnen Rosenblüten gehen glänzend hellrote 8-9mm dicke Früchte hervor, die in milden Wintern lange am Strauch verbleiben und den Garten in der dunklen Jahreszeit zieren.

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Die Wintergrüne Strauchmispel benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, verträgt jedoch keine morgendliche Wintersonne, da das Laub sonst geschädigt wird. Das anspruchslose Gehölz gedeiht in allen kultivierten Böden, die schwach sauer bis alkalisch sein dürfen. Bevorzugt werden feuchte und nahrhafte Substrate, wobei Trockenheit und Nässe vorübergehend toleriert wird. Etwas frostempfindlich ist dieser Strauch stadtklimafest und eignet sich auch für Kübel oder innerstädtische Bereiche mit geringem Erdvolumen. Freiwachsend als Solitär bereichert er jede Pflanzung, gilt jedoch nicht als windfest. Das Gehölz wird als insektenfreundlich gehandelt, die Früchte werden jedoch von Vögeln nicht gefressen.

Auf einen Blick

1.1 Taxus und Ilex
Zuchtsorte mit Elternarten aus China
Gehölz
Großstrauch>3m

Wissenschaftliche Informationen

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Cotoneaster x watereri 'Cornubia
Rosaceae (Rosengewächse)
Cotoneaster
C. frigidus x C. rugosus x C. salicifolius

Standort

6Steppengehölze- und Trockenwälder.4frisch, mäßig nährstoffreich, schwach sauer bis schwach alkalisch, sandig-lehmig bis lehmig.2sonnig bis lichtschattig, meist frosthart.4Großstrauch > 3m,
9Gehölze der Hecken und Strauchflächen.3frisch bis feucht, nährstoffreich, schwach sauer bis alkalisch, alle Substrate außer ärmste Böden.1sonnig, wärmeliebend, mäßig frosthart.6Kleinstrauch > 0,5 m
sonnigBesonnung mindestens von Sonnenaufgang bis Mittag, von Mittag bis Sonnenuntergang, absonnigNordseiten von Gebäuden und Innenhöfe mit hellen Wänden sowie unverschattete Nordhänge, halbschattigBesonnt von Sonnenaufgang bis 11 Uhr, 8 bis 12 Uhr, zwischen 10 und 14 Uhr 2,5h, von 12-16 Uhr oder von 13 Uhr bis Sonnenuntergang.
feuchtpF 2,9-2,2, mäßig feuchtpF 3,0, frischpF 3,9-3,1, mäßig trockenpF 4,0
nährstoffreichDer Boden ist gut mit Mikro- und Makronährelementen versorgt, stellt keine besonderen Ansprüchegedeiht auf den meisten Gartenböden problemlos
pH 6,0-8,0
7avon −17,7 °C bis −15,0 °C

Verwendung

Als Solitär oder in Pflanzgefäßen zur Abplanzung oder als wintergrüner Hintergrund j
Ja
Ja
Schnitt ist möglich, sollte aber im ausgehenden WInter erfolgen, damit sich der Habitus rasch erholen kann

Blätter

Laub im Sommer
J. Gabler
halbimmergrün bis immergrün, wechselständig, länglich elliptisch bis lanzettlich, 10cm lang und 3-4cm breit, dunkelgrün und leicht glänzend, teilweise Herbstfärbung
halbimmergrünLaubfall richtet sich nach dem Wetter und nur bei niedrigen Temperaturen wird ein Teil oder das ganze sonst immergrüne Laub abgeworfen, immergrünImmergrüne Gehölze treiben im Frühjahr aus, das Gesamtblattkleid wird im Verlauf von 3-11 (-15) Vegetationsperioden erneuert, die Blätter leben mehrere Jahre, Blattfall erfolgt nicht zu einem festen Zeitpunkt, sondern über das Jahr verteilt
Ja

Blüte

große, stark duftende Doldentrauben aus zahlreichen kleinen typischen Rosenblüten
Juni
Doldentrauben
weiß

Frucht

Doldentrauben aus zahlreichen glänzenden roten Früchten, 8-9mm dick und oft über Winter am Strauch haftend
Steinfrucht
September, Oktober

Borke / Rinde

Verholzender Trieb
J. Gabler
dunkelbraun und glatt, glänzend mit weißen Lentizellen, junge zweige mit schwach filziger Sternbehaarung

Wurzelsystem

Flachwurzler, Tiefwurzler, wenig verzweigt
Hauptwurzel dick, flach und tief ausgebreitet und Wurzeln wenig verzweigt

Jahreszeiten

J. Gabler

Besonderheiten / Zusätzliche Daten

J. Gabler

Verfasser / Literatur

Jessica Gabler
Jessica Gabler
  • Bärtels, A., Roloff, A. (2014): Flora der Gehölze. Eugen Ulmer KG - Stuttgart.
  • Bärtels, Andreas(1995): Das große Buch der Ziergehölze. Stuttgart(Hohenheim): Eugen Ulmer GmbH & Co.
  • Warda, Hans- Dieter (1998): Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. 1.Auflage; Bad Zwischenahn: Bruns Pflanzen Export Gmbh